Ich bin umgezogen
Freitag, 10. Februar 2012
Mein neuer Wirkungskreis ist jetzt die
Lichtendorfer Straße 56
44289 Dortmund
Tel. 02 31. 9 46 15 008
Die Mailadresse, unter der Sie mich erreichen können, ist natürlich gleich geblieben.
Frohe Weihnachten!
Sonntag, 25. Dezember 2011
*Steampunk
Aus einzelnen Künstlern ist inzwischen eine Bewegung mit eigener Subkultur geworden, eine Gruppe von Nostalgikern, Künstlern und Erfindern, die sich im Zuge ihrer „Viktorianischen Selbstverwirklichung" die Frage stellen: Was wäre, wenn sich aus der damaligen Dampftechnik ähnliche Produkte entwickelt hätten, wie wir sie heute in elektronischer, digitaler Form kennen? Das viktorianische Zeitalter steht dabei im Vordergrund – Es sei die letzte Epoche, in der mutige Laien zum wissenschaftlichen Fortschritt beitragen konnten; in der Technologie immer auch eine ästhetische Komponente hatte.
...
Steampunk-Elemente wie phantastische Uhrwerk-Mechanismen oder ein verfremdeter viktorianischer Kleidungsstil finden sich in vielen modernen Filmen wieder, ... . ... Genuine Steampunk-Filme sind In 80 Tagen um die Welt und Wild Wild West. In diesen Produktionen wird ein alternatives neunzehntes Jahrhundert in Szene gesetzt, in dem es Maschinen und wissenschaftliche Möglichkeiten gibt, die in der realen Vergangenheit nicht existiert haben.
(Quelle: wikipedia)
Bei den Recherchen zu meiner diesjährigen Weihnachts-Illustration bin ich darauf gestoßen, dass auch heutigentags gewitzte kreative Köpfe mit der Dampftechnologie bei Motorrädern experimentieren. In Zeiten zur Neige gehender weltweiter Ölvorräte, wie ich finde, ein sehr weitsichtiges Unterfangen. Sehen Sie selbst (und Ton dazu einschalten nicht vergessen):
Ich wünsche allen Besuchern meiner Webseite ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Oh, und zu guter Letzt:
Das zweite Kapitel der Wormworld-Saga von Daniel Lieske ist seit heute online!!! Unbedingt lesen!
Finaler Akt
Donnerstag, 19. Mai 2011
Zum krönenden Abschluss hat uns unser Dozent einen Kerl vor die Zeichenblöcke gesetzt...




Akt Sechs
Donnerstag, 05. Mai 2011




Akt 5
Donnerstag, 14. April 2011
Nachdem wir von Zypern wieder zurück sind, gab es gestern die letzte Aktsession vor den Osterferien. Das Modell gefiel mir diesmal besonders gut - so schöne Rundungen!
Man möge mir die dunklen Ecken verzeihen, keine Zeit zum aufwändigen Bearbeiten der Fotos...


Mein Lieblingsbild - die Loreley ;-)


Hier sind die Konturen in einer zusammenhängenden Linie gezeichnet.

Sketch Dump 3+4
Donnerstag, 24. März 2011
Letzte Woche hatte ich keine Zeit zum Hochladen, daher erstmal die Akte von letzter Woche.
Junge Mädels habe ich langsam über, ich hätte gerne mal ältere Menschen - oder zumindest nen Kerl, um mal andere Formen zu üben! Und die Posen könnten wegen mir auch gern viel dynamischer werden - ich denke da an erhobene Arme etc. Aber was will man bei einem Low-Budget-Kurs bei der vhs erwarten... *seufz*
Aber nun ja. Es gibt immernoch viele Bereiche, die ich interessant finde, weil man sie nicht so oft "vor den Stift" bekommt. Knie, Ellenbogen, Füße, die Muskulatur in Rücken und Gesäß, die Form von Unterarm und Schienbein und so weiter... das sind die Dinge, die mich beim Akt interessieren und an denen ich beim Zeichnen Spaß habe.




Und nun die von gestern.



Aktstudien 2
Donnerstag, 10. März 2011






Aktstudien 1
Donnerstag, 3. März 2011
Endlich habe ich mir mal einen Aktzeichenkurs gegönnt! Es macht riesig Spaß - vor allem habe ich im Vergleich zu den Bushaltestellen-Wartenden, die ich immer mal wieder zeichne, bei so einer Viertelstunden-Pose richtig viel Zeit...
Ich habe zunächst mit Kohle gezeichnet, weil der freundliche Herr im FORMAT Grafikbedarfsladen mir die empfohlen hatte. Habe aber dann gemerkt, dass mir die Zeichenkreide (rot) vom Kursleiter doch wesentlich besser gefiel, vom Handling her. Die ist einfach nicht so porös und empfindlich wie Kohle.
Zwei der Bilder fehlen - die haben dem Modell so gut gefallen, da habe ich sie ihr geschenkt ;-)

Und - ja, ich weiß, beim Ersten hier habe ich die Brüste etwas tief angesetzt. Es war das Erste in der Session und zum Aufwärmen ;-)



Die Wormworld Saga von Daniel Lieske
Mittwoch, 12. Januar 2011
Ein frohes neues Jahr allen meinen Lesern!
Diesmal nur eine kurze Bekanntgabe:
Das erste Kapitel der Wormworld-Saga, der Webcomic des Illustrators Daniel Lieske, ist fertig! Dem geneigten Leser möchte ich wärmstens ans Herz legen, mal reinzuschauen - es lohnt sich!
Die Wormworld Saga ist ein Projekt, das von dem Illustrator Daniel Lieske mit viel Liebe und Herzblut in seiner Freizeit erstellt wird. Es auf einer "unendlichen Leinwand" gemalt, bei der man nach unten scrollt, um zu weiterzulesen. In der Geschichte geht es um den Jungen Jonas, der im Haus seiner Großmutter ein Tor zu einer anderen Welt entdeckt...
Spielerisch-leichte Kundenbindung: Die Sympathiefigur
Montag, 11. Oktober 2010
Sympathiefiguren sind ein sehr mächtiges Marketing-Instrument: Eine Sympathiefigur wirkt – wie die Bezeichnung schon sagt – sympathisch. Sie schafft Nähe zum Kunden und bringt Ihren Kunden auf diese Weise Themen, die die Ihnen und ihrem Unternehmen wichtig sind, auf spielerische Weise näher.
Ich behaupte: Mit bloßen Fotos und Texten alleine werden Sie diese Wirkung nicht erzeugen – Sympathiefiguren sind ein wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix eines Unternehmens. Deshalb setze ich mich hier ein wenig näher mit ihnen auseinander und untersuche ihre Wirkung anhand von Beispielen.
Grundsätzlich kann man sagen: Wenn auf einer Seite Bild neben Text steht, so wird man immer zuerst zum Bild schauen – das ist evolutionsbedingt einfach bei uns so "drin". Bilder sind äußerst wichtige Instrumente, um Stimmungen und Inhalte zu transportieren, mit denen Sie Ihr Unternehmen identifiziert wissen möchten.
Eine Sympathiefigur kann im Vergleich zu einem austauschbaren Foto sogar noch mehr:
- Sie ist unverwechselbar und macht Ihr Unternehmen ebenso unverwechselbar
- Sie hat einen hohen Wiedererkennungswert, mit dem auch Ihr Unternehmen von den Kunden wiedererkannt wird
- Sie zieht die Aufmerksamkeit auf sich – und auf Ihr Unternehmen
- Eigenschaften, die mit der Sympathiefigur verknüpft sind, werden in den Köpfen Ihrer Kunden auch auf Ihr Unternehmen projiziert
- Auch ausserhalb des Kontexts werden Sympathiefiguren gerne gesehen – Give-Aways mit der Konterfei ihrer Sympathiefigur werden Ihre Kunden gerne im Privatbereich weiterverwenden. So bleibt Ihr Unternehmen im Leben Ihrer Kunden präsent
Unterschätzen Sie die Macht von Sympathiefiguren nicht: Auch, wenn sie durch ihre freundliche, reduzierte Darstellung spielerisch-kindlich daherkommen, sind sie nicht nur etwas für Kinder. Alle Menschen, Kinder wie Erwachsene, spielen gern. Spiele lockern auf, sie bringen Sachverhalte auf spielerische, mühelose Weise näher, sie machen schwere Themen leichter zugänglich. Auch Sympathiefiguren wirken spielerisch auf Ihre Kunden. Im Gegensatz zu Fotos von menschlichen Sympathieträgern sind Sympathiefiguren aufs Wesentliche reduziert und müssen nicht erst aufwändig entschlüsselt werden – Sie werden von jedermann leicht verstanden.
Ein Beispiel: Bausparen ist im Allgemeinen eher ein schweres, trockenes Thema. Der Fuchs, der von einer großen Bausparkasse als Werbefigur seit Jahren kontinuierlich genutzt wird, lockert diesen Sachverhalt auf, gibt ihm ein Gesicht und bringt ihn so dem kleinen Mann von der Straße näher. Er verringert die Distanz zum Thema.
An diesem Beispiel kann man auch gut sehen, dass trotz der vermeintlichen Verspieltheit der Figur die Ernsthaftigkeit des Themas gewahrt bleibt und die Seriosität des Unternehmens nicht darunter leidet. Der Fuchs steht seit jeher für Schläue und Intelligenz: Positiv besetzte Attribute, die der Kunde selbst gern sieht und nun mit dem Produkt Bausparvertrag verknüpft.
Es müssen nicht immer nur Tiere sein: Auch menschliche Sympathiefiguren unterstützen das Image eines Unternehmens. Ob man Payback nun gut findet oder nicht: Die Payback-Frau mit den blauen Haaren ist eine äusserst sympathische Figur. Sie ist hübsch, modisch gekleidet und wirkt damit modern. Sie steht für Preisbewusstsein. Ihre blauen Haare machen sie unverwechselbar und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.
Wenn Ihnen der Grafiker Ihres Vertrauens also demnächst den Einsatz einer Sympathiefigur vorschlägt: Nur zu! Eine kontinuierlich aufgebaute Sympathiefigur ist von unschätzbarem Wert für das Bild Ihres Unternehmens nach draußen: Sie sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Sie macht Spaß. Sie ist ein schönes, spielerisch-leichtes Instrument, mit dem Sie in den Köpfen Ihrer Kunden präsent bleiben.
Das 80/20-Prinzip
Montag, 23. August 2010
Sicher ist es jedem in seinem Arbeitsleben schon einmal begegnet – das 80/20-Prinzip. Bedeutet: Um die letzten 20 Prozent einer Aufgabe fertigzustellen, braucht man 80 Prozent der Gesamtzeit.
Perfektionisten wie ich haben so ihre Probleme damit, denn wir können oft den Griffel erst hinlegen, wenn wir das Gefühl haben, wir haben 100 Prozent gegeben.
Aber ist das überhaupt erwünscht? Welchen Effekt hat das 80/20-Prinzip auf eine Illustration? Und wie überliste ich den Perfektionisten in mir?
Es besteht kein Zweifel, dass gerade das Unfertige einen ganz besonderen Reiz an einer Illustration ausmachen kann. Pinselstriche, die man noch als Striche erkennt, skizzenhafte, unpräzise Linien machen eine Zeichnung oder ein coloriertes Bild oft erst lebendig. Glättet und perfektioniert man alles darin, wirkt das Ergebnis dann leider oft tot.
Das 80/20-Prinzip hat eine ganze Menge mit Mut zu tun. Mut dazu, einen Strich einfach mal so stehen zu lassen, einem Bild einfach auch mal das Unperfekte zu lassen, einfach mal zu sagen "es reicht". Nicht zu versuchen, es allen Betrachtern recht zu machen und ein für die Allgemeinheit leicht verdauliches Werk zu erstellen. Wenn man sich darüber hinwegsetzen kann und es dennoch schafft, bei den Betrachtern einen Nerv zu treffen, hat man sich auf den Weg zu einem eigenen Stil begeben.
Ein Bild bis ins Letzte zu perfektionieren ist auch Bequemlichkeit: Man muss nicht darüber nachdenken, "wann ist es fertig"? Wie finde ich eine "Formel" dafür, dass der Betrachter das Gras einer Wiese erkennt, ohne dass ich jeden einzelnen Grashalm zeichnen muss? Denn wenn man das tut, wenn man wirklich jeden einzelnen Grashalm zeichnet, dann sieht es zwar womöglich aus wie eine Wiese, womöglich wirkt es sogar wie eine Fotografie – nur wo bleibt da der Sinn einer Illustration, wenn sie einfach nur ein Foto imitiert? Dann kann ich auch gleich eine Fotografie nehmen und einfach nur digital bearbeiten, um mein gewünschtes Bild zu erhalten. Nein, Illustrieren, das heißt auch Formeln dafür finden, dem Auge etwas vorzugaukeln, was es glaubt zu kennen. Es hat auch viel mit Illusion zu tun.
Nehmt Bob Ross zum Beispiel – der hat das Ganze perfektioniert. Und er zeigt den Massen seine Formeln in den Videos, und sie können dann auch hinterher alle schöne Gebirgslandschaften malen – aber die Meisten kommen dann leider nicht darüber hinaus, weil sie keine eigenen Formeln finden, keine eigenen Entscheidungen treffen. Ihnen fehlt einfach die Erfahrung – insofern bringen diese "Ich lerne Malen von Null auf Hundert" Videos eigentlich nicht so viel.
Es hat, wie so oft beim Illustrieren, etwas mit Selbstdisziplin und Erfahrung zu tun, ob man das 80/20-Prinzip überlisten kann oder nicht. Viel malen, viele Entscheidungen treffen – und den Mut haben, auch mal etwas so stehen lassen zu können.
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